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In Frankfurt wird gehandelt!

Seit wann wächst in Frankfurt am Main Kaffee? Oder geht es hier nur um einen neuen Marketing-Gag?
Weder noch! Die Idee hinter dem MainKaffee ist eine andere - sie bezieht sich auf die Lokale Agenda 21.

Kaffee ist für die Lokale Agenda 21 ein gutes Beispiel, denn Kaffee wird global gehandelt und lokal genossen, besonders in Deutschland: Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen. Fair gehandelter und biologisch angebauter Kaffee setzt die Ideen der Agenda 21 beispielhaft um.
Frankfurt am Main war schon immer eine wichtige Handelsstadt. Heute ist Frankfurt Drehscheibe internationaler Beziehungen und Heimat für Menschen aus über 180 Nationen. Wer in Frankfurt lebt, weiß, wie wichtig partnerschaftliches Miteinander für gute Handelsbeziehungen ist.

Der MainKaffee bietet die Möglichkeit, dieses Wissen einfach und genussvoll umzusetzen.

In Frankfurt wird fair gehandelt! Dies macht unser Stadtkaffee deutlich. MainKaffee ist ein Beitrag zu einer gerechteren Welt und einem Fairen Handel.

Lokale Agenda 21

"Agenda" lässt sich übersetzen mit "das, was zu tun ist".

Die Agenda 21 wurde als Handlungsprogramm für das 21. Jh. Von der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro von 178 Staaten verabschiedet. Ihr Ziel ist eine umweltverträgliche, sozial gerechte und wirtschaftlich tragfähige Entwicklung, welche der globalen Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen entgegenwirkt. Die Agenda 21 fordert auch die Kommunen auf, diese nachhaltige bzw. zukunftsfähige Entwicklung zu fördern und eine "Lokale Agenda 21" zu erarbeiten, denn ohne das Engagement der Kommunen sind die globalen Umwelt- und Entwicklungsprobleme nicht zu lösen.

In Frankfurt wurde zwischen 1996 und 2000 unter Beteiligung von Politik, Wirtschaft, Kirchen, Nicht-Regierungsorganisationen und Gewerkschaften eine Lokale Agenda 21 erarbeitet. Dieser Prozess endete mit der Verabschiedung der Leitlinien zur Lokalen Agenda 21 am 01. Februar 2001. Das "Leitbild für ein zukunftsfähiges Frankfurt" widmet sich den Themenbereichen Arbeit, Ernährung (hier wird auch die Stärkung des Fairen Handels gefordert), Freizeit, Globale Partnerschaft, Konsum, Wohnen und Verkehr.

In diesem Leitbild geht es nicht um abschließende Begriffsdefinitionen, sondern darum, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit in konkreten Projekten für die Bevölkerung erfahrbar zu machen.

Von der Bohne bis zur Tasse ....

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